Über den Naturpark Lillebælt

Dänemarks erster maritimer Versuchspark

Der Naturpark Lillebælt (Kleiner Belt) ist ein maritimer Naturpark in einem einzigartigen Meeres- und Küstengebiet, das auch Buchten und Landflächen umfasst und sich von Trelde Næs bis Hejlsminde erstreckt.

Der Naturpark Lillebælt umfasst die Natur an Land, auf dem Wasser wie unter dem Wasser. Er bietet eine einmalige Kombination aus Natur, Landschaft, Kultur und Geologie, die wir erhalten, schützen und sichtbar machen möchten.

Der Naturpark ist ein wichtiges Brutgebiet für beispielsweise den Seeadler, die Rohrweihe und die Fluss-Seeschwalbe sowie für Zugvögel wie die Schellente oder den Mittelsäger. Außerdem verfügt der Kleine Belt über den weltweit dichtesten Bestand an Schweinswalen. Bis zu 3000 dieser kleinen Wale tummeln sich zwischen Juni und September in den Wogen dieses Meergebiets.

Zweck des Naturparks ist es, die großartige Natur dieses Gebiets zu stärken und zu schützen und dazu beizutragen, dass Bevölkerung und Touristen die Natur am Kleinen Belt genießen können.

Der dänische Naturschutzverband Friluftsrådet definiert Naturparks wie folgt:

Dänische Naturparks sind größere, zusammenhängende Landschaftsgebiete von regionaler Bedeutung. Sie umfassen oft Naturgebiete von nationaler oder internationaler Bedeutung. Sie sind deutlich abgegrenzt und bieten landschaftliche Schönheit, Naturreichtum und haben einen besonderen kulturhistorischen Wert. Diese Landschaftsräume sind charakteristisch für die verschiedenen Regionen des Landes, die im Hinblick auf die jetzigen und künftigen Generationen besonders schützenswert sind.

Die Einrichtung von Naturparks in Dänemark soll die Natur fördern und der Bevölkerung bessere Möglichkeiten für Naturerlebnisse in ihrer Nähe bieten. Die Naturparks sollen den Fokus auf die Naturschätze der Gemeinden richten und zu einer koordinierten Planung und Entwicklung beitragen, um die Qualität der Natur und ihren Erholungswert zu verbessern.

Marsvin

Foto: Ole Klottrup

Trelde og ramsløg foto Ole Klottrup

Foto: Ole Klottrup

Foto: Ole Klottrup

Foto: Sandra Arvidson